Man ist, was man isst.

Das ist nichts Neues, das wissen Alle schon lange. Es ist aber immer wieder gut, sich damit zu befassen, und sich einige wichtige Dinge vor Augen zu halten. In letzterer Zeit hat nämlich die Forschung wieder neue Stoffe in Lebensmitteln entdeckt, die da nicht reingehören, weil sie uns schaden können, in dem sie uns krank machen. Auch neue Zusammenhänge wurden entdeckt, welche Stoffe uns wo schädigen können. Das ist sehr interessant für uns, weil wir uns dadurch wenigstens etwas schützen können, wenn wir ein bisschen aufpassen und versuchen uns so weit wie möglich natürlich zu ernähren und vor allem Fertigprodukte zu meiden.

Aber warum werden diese Stoffe überhaupt den Nahrungsmitteln beigemischt? Weil einerseits Nahrungsmittel immer mehr in großen Mengen und immer billiger verlangt werden, andererseits, jeder der an der Herstellung beteiligt ist, möchte so profitabel wie möglich arbeiten. So einfach ist es.

Und so geht es dann los mit verschiedenen Giftstoffen, die Nahrungspflanzen vor Schädlingen oder vor Verderben schützen sollen. Viele davon gelangen in die Pflanze und bleiben dort. Essen wir sie, so wandern sie in unseren Körper. Weiter geht es mit Konservierungstoffen, die wir oft nicht einmal vermuten, dass sie vorhanden sind. Andere sollen den Geschmack intensiver machen, die Farben appetitlicher aussehen lassen, oder Zucker ersetzen, um angeblich Kalorien zu sparen. Viele von diesen Stoffen galten lange Zeit als harmlos. Doch es hat sich gezeigt, dass sie sogar sehr gefährlich sein können und schlimme Erkrankungen verursachen können, wie z.B. Alzheimer, Parkinson, Krebs, usw.

Wussten Sie z.B. dass in Fertighamburger, Fertigpürees und Trockenfrüchten Natriumsulfite E223 sind? Diese können bewirken, dass man zunächst nur einen empfindlichen Darm hat, dann später mehren sich Krankheiten, die auf einen instabilen Abwehrmechanismus zurückzuführen sind. Was passiert? Durch Natriumsulfite E223 können die Darmwände löchrig werden und sind nicht mehr in der Lage, Schutz vor Krankheitserregern zu bieten.

Es heisst, wir sollen viel Obst und Gemüse essen, was ich auch sehr gerne tue. Leider werden im Obst-, Gemüse- und Weinanbau Schädlingbekämpfungsmittel in grossen Mengen verwendet. Diese Giftstoffe wirken auf das Nervensystem der Insekten, in dem sie die Signalübertragung zwischen Nerven- und Muskelzellen unterbrechen. Ein Teil davon gelangt in die Früchte der Pflanzen, so dass wir es mit Waschen nicht entfernen können. Also essen wir es mit. Und das Gift entfaltet weiter seine Wirkung. Folge: Nervensystem und Intelligenz kann dadurch geschädigt werden.

Schön aussehende Nahrung wirkt appetitlicher und kann besser verkauft werden. Das erreicht man häufig mit Zuckerkulör. Diesen Stoff findet man nahezu überall, wie z.B. in Tiefkühlfrikadellen, in Brot- und Backwaren und Süssigkeiten. Er steht in Verdacht, ein Absinken der körperschützenden Lymphozyten zu bewirken und dadurch den Immunmechanismus des Körpers zu schwächen.

Gut schmeckendes Essen mögen wir alle. Leider wird ein guter Geschmack oft durch den Geschmacksverstärker Glutamat, statt wohlschmeckender Gewürze, erreicht. Eine Überdosis an Glutamat kann bewirken, dass Nervenzellen absterben, im Gehirn sich kleine Hohlräume bilden und dadurch Parkinson oder Alzheimer entsteht. Kaum vorstellbar, aber jährlich werden etwa 1,5 Millionen Tonnen Glutamat den Lebensmitteln beigemischt. Allem voran Fast Food. Wie schrecklich! Daher sollten wir vor allem Fertigprodukte meiden und lieber selber kochen. Kochen ist sehr kreativ und macht auch noch Spass. Andere Bezeichnung für Glutamat sind: E621bis E625, oder Maltodextrin, bzw. Hefeextrakt.

Viele mögen gar kein Wasser, Wasser ist für sie etwas minderwertiges, trinken lieber Colagetränke. Man hat herausgefunden, das der Stoff, der Colagetränke haltbar macht, nämlich Phosphorsäure, die Knochendichte negativ beeinflussen kann, das Osteoporose-Risiko erhöhen, und somit Knochen brüchig machen kann.

Die meisten von uns liebt Süsses. Der Eine mehr, der Andere weniger. Doch kaum Einen gibt es, der nie Süsses zu sich nimmt. Das Problem ist, Zucker hat ziemlich viel Kalorien. Also sollte man nicht viel davon verzehren, nicht wahr? Deshalb hat man Süssstoff erfunden und meinte, damit einen guten Trick gefunden zu haben und anzuwenden. Nämlich Süsses zu geniessen aber kaum Kalorien zu sich zu nehmen. Das glaubte man zumindest lange Zeit lang. Doch neuere Beobachtungen in der Forschung belegen, dass die Süssstoffe Aspartam und Saccharin das Gehirn durch Falschinformation verwirren. Das Gehirn registriert süssen Geschmack, aber keine Energie in Form von Kalorien. Folge: Hungergefühl und das Verlangen nach noch mehr Essen. Mit anderen Worten, auf langer Sicht wird eine Gewichtzunahme bewirkt.

Ich finde, wir können aus dieser Gesellschaft nicht aussteigen und wir sollten uns auch nicht verrückt machen. Am besten sind wir wahrscheinlich dran, wenn wir mit Allem was wir essen oder trinken Mass halten und Fertigprodukte meiden. Das Selbstgekochte schmeckt eh am besten.

In Liebe,

Eure Edit

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